Splitter

Ins Nachtgebet eingeschlossen

Ute Caninenberg wollte unbedingt noch einen der heiß begehrten Startplätze haben. Frank Schroeder machte es möglich und wurde dafür in das Nachtgebet mit eingeschlossen. Beim Marathon gab es dann noch eine Umarmung von der lebenslustigen Läuferin.

Die Speisekarte vom Imbiss zum Waldesrand:

Frisch geschälte Apfelsinenstücke, Handgeschnittene Bananenhäppchen, Schokolade in den Geschmacksrichtungen Nuss, Cranberrie, Zartbitter und Vollmilch, Tee, Wasser, Weißbier, Malzbier, Pils, Cola, Isotonische Getränke. Was sich liest wie die Speisekarte vom „Imbiss am Waldesrand“ ist die Ausrüstung am Verpflegungsstand am Obernberg. Hinweis am Rande: Beim Berlin-Marathon gibt es Wasser aus dem Schlauch.

Ein Läufer namens Andrea:

Zielmoderator Jochen Heringhaus war um keinen Spruch verlegen. Als ein männlicher Läufer mit der offensichtlich falschen Start-Nummern-Beschriftung „Andrea“ ins Ziel kam, schickte der Runners Manager ihn mit den Spruch in die Umkleidekabinen „Du darfst nicht bei den Mädels duschen – auch wenn Du darauf spekulierst hast“.

Auf dem letzten Drücker 1:

Wir wissen nicht seinen Namen, aber er sprach englisch und hatte es eilig. „Where ist the start? It was a long journey.“ Er kam 22 Minuten zu spät. Aber laufen wollte er trotzdem. Kurzentschlossen bekam er Startunterlagen und wurde von Steffi mit dem Rad auf den Rundkurs begleitet. Dort kamen ihm auch schon die ersten Läufer über zehn Kilometer entgegen.

Auf den letzten Drücker 2:

Dieses Wortspiel sei erlaubt: Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Willi Terschluse kam auf den allerletzten Drücker, um die Startschüsse abzugeben. PKW geparkt, schnell zum Start geflitzt, kurze Einweisung durch Lothar und dann knallte auch schon der erste Schuss. Bei so viel Tempo sollte Herr Terschluse im nächsten Jahr einen Start beim Baukastenlauf in Erwägung ziehen.

Vitamine statt Naschwerk:

Um kurz vor 17:00 Uhr war es dann passiert. Die Kuchentheke war geräumt, kein Krümel war für die letzten Finisher übrig geblieben. Natürlich gab es noch Bratwürstchen. Und Mira Meierkord. Die verteilte in der Pausenhalle fleissig Apfelsinenstücken. Das ist ja auch viel gesünder als Kuchen und Torten.

Dirk Bollhöfer

 

Konkurrenz Stand gehalten

Holzhauser Straßenlauf mit knapp 170 StarternBambini-Start

Im Vorfeld stand die 22. Auflage des Volks- und Straßenlaufes in Holzhausen unter keinem guten Stern. Mögliche Parkprobleme durch eine zeitgleich stattfindende Reitveranstaltung und starke Konkurrenz durch an den Stadtlauf in Bielefeld sorgten für Sorgenfalten bei der Veranstaltergemeinschaft LC 92 Bad Salzuflen und TSG Holzhausen. Am Samstag löste sich dann die Anspannung.

Parkplätze gab es reichlich und auch die Teilnehmerzahl blieb stabil. Eine schnelle Strecke, durch die amtliche Vermessung mögliche Einträge in Bestenlisten und herrliches Sommerwetter lockte knapp 170 Starter an die B 239. Damit konnte der Volkslauf in Holzhausen natürlich nicht mit den 3600 Teilnehmern beim Lauf im Oberzentrum mithalten. „Wir danken deshalb allen Läufern und Walkern, die uns die Treue gehalten haben“ äußerte sich Lothar Prüßner, 1. Vorsitzender des LC 92.

Die meisten Starter traten beim Volkslauf über zehn Kilometer an. Lokalmatador Andreas Daubel („Die Luschen“) siegte wie im Vorjahr vor Michael Rüsenberg (TV 1895 Steinheim), der 2010 den Halbmarathon gewonnen hatte. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr lief Am StartRenate Heiland vom LC 92 Bad Salzuflen diesmal ganz nach vorne. Ihre Vereinskollegin Stefanie Lipinski kam als zweite Läuferin ins Ziel.

Souveräne Siege sahen die Zuschauer beim Halbmarathon. Ingo Wissmann vom TV Lemgo kam mit fast vier Minuten Vorsprung vor Uwe Bröker aus Bad Salzuflen im Ziel an. Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei den Damen aus. Vorjahreszweite Kerstin Lucke vom TSVE Bielefeld hatte am Ende einen Vorsprung von fast zwölf Minuten auf Manuela Hesse von der LG Leo.

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich Fabian Langmann (Detmold Jerxen) und Richard Wilkening (LG Lage-Detmold) beim Fünf-Kilometerlauf. Zeitgleich kamen die beiden jungen Männer im Ziel an. Bärbel Büschemann sicherte sich den ersten Platz für die LG Lage-Detmold. Wie im Vorjahr auf Platz zwei lief Heike Elsner vom LC 92 Bad Salzuflen.

Ein unerwartetes Problem gab es am Ende dann doch noch. Ein streunender Hund lief in einer Siedlung den Läufern immer wieder zwischen die Beine. Zu Stürzen kam es aber nicht.

Impressum
Redaktioneller Inhalt:
LC92 Bad Salzuflen e.V., Der Vorstand, Postfach 34 08, 32078 Bad Salzuflen, Tel.: 0700 11132107 (6,3 ct/min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk kann teurer sein) E-Mail: vorstand(at)lc92.de; Fotos: Dirk Bollhöfer u.a.
WebDesign und WebHosting
Kohls-Multimedia-Technik, Ilse und Harald Kohls GbR, Mühlenbrink 18, 32107 Bad Salzuflen, E-Mail: webmaster(at)lc92.de
URL: www.kohls-online.de
Urheberrecht und Haftung
Das Layout, sämtliche Grafiken und Fotos sowie die Textbeiträge sind urheberrechtlich geschützt. Es gelten die gesetzlichen Copyrightbestimmungen. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
Die Verwertung oder die elektronische Verarbeitung von Inhalten jeglicher Art ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Herausgebers nicht gestattet.
Der LC 92 Bad Salzuflen e.V. ist darum bemüht, die Verlässlichkeit und Aktualität aller Informationen zu gewährleisten. Eine Gewähr oder Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte sowie für Schäden, die sich aus der Verwendung der Informationen ergeben, wird jedoch nicht übernommen.
Für Internetseiten Dritter, auf die per Verlinkung verwiesen wird, tragen die jeweiligen Anbieter die Verantwortung. Der Vorstand des LC 92 e.V. ist nicht für den Inhalt solcher Seiten Dritter verantwortlich
.

Letzte Änderung: Sonntag, 6. November 2011